Habanera

Große Fahrt in kleinen Schritten

03.06.2009 Mittwoch

So Leute, jetzt wird es ernst. Wir fordern Euch.

Um Euch wieder mit Bildern zu versorgen, gibt es eine neue Homepage. Ihr findet sie unter:

http://sy-habanera.blogspot.com/

Wirt hoffen, dass wir Euch dort wieder treffen.

02.06.2009 Dienstag

Einkaufstag. Dachten wir zumindest. Das Marinabüro war geschlossen (Keine Emails abfragen möglich, Blog nicht aktualisiert) und Gaitano klärte mich auf, dass „Fiesta nationale“ sei. Alles „chiuso“. Wenn schon keine Wasserpacks, dann werden andere Gewichte gestemmt. Anker, Ankerketten und Ankerleinen werden gesichtet, vermessen und neu platziert. Die bisherige Kette des Zweitankers wird „neue“ (sehr verrostete) Kette des Heckankers. Dessen bisherige Kette (zwei 5 Meter Stücke verschiedener Stärke) wandert zu anderen Kettenresten in der Backskiste. Es folgt der Höhepunkt: unsere neuen 50 Meter Kette kommen an Bord, immerhin 150 kg schwer. Wie schon in Riedering wird sie portionsweise transportiert, bzw. über den Steg geschliffen. Von dort wird sie erst einmal nur an Bord gehangelt und dann in zwei Schritten Richtung Ankerkasten. Ein Ende wird gleich an einem Haken festgeschäkelt, dass sie uns nicht ausrauschen kann. So was soll auch erfahrenen kroatischen Fischern schon passiert sein. Stück für Stück wird die Kette möglichst weit nach hinten in den Kasten geworfen. Das andere Ende wird am (verbogenen) Zweitanker festgeschäkelt. Klappe zu und fertig. Carola dichtet unsere Fenster und Luken ab, Silikon von Innen, Klebeband von außen. Leider sind die Holzarbeiten immer noch nicht abgeschlossen. Im Salon werden die letzten Kabelstücke und die Verkleidung der Verkleidung verkleidet. Wie üblich, Leisten müssen per Raspel schrittweise angepasst werden, Löcher mehrfach gebohrt werden, da die ursprünglich vorgesehenen Schrauben zu kurz waren usw. Trotz aller Widrigkeiten, heute wird der Salon abgeschlossen. Pünktlich zum Arbeitsschluss setzt der Regen ein. Bislang ist alles dicht.

 

 

01.06.2009 Montag

Feiertag. Das zeigt sich für uns nur daran, dass nicht Maria im Büro sitzt, sondern Gaitano und wir nicht ins Internet können. Erneut ist Holzarbeit angesagt. Das gestaltet sich zusätzlich schwierig, da es immer wieder regnet. Kabel, Stichsäge und Raspel werden mehrmals raus und rein gepackt. Zusätzlich will ich die Übergänge zwischen Holz und GFK in den Bädern mit Leisten verkleiden. Da alles krumm und schief ist dauert das Anpassen seine Zeit. zumindest unser Bad wird heute fertig. Trotz der Regenschauer kam kein Wasser durch die Fenster. Ist in der schwülen Luft wahrscheinlich gleich wieder verdampft. Dafür fangen wir uns ein paar Mücken ein, die unsere Nachtruhe stören.

31.05.2009 Sonntag

Stillarbeit zur Sonntagsruhe. Carola baut eine Lukenscheibe aus, um sie neu und hoffentlich dichter als zuvor wieder einbauen zu können. In praller Sonne Silikon aus engen Ritzen zu kratzen macht richtig Freude. Mit Sikaflex 295 wird die Scheibe nach gründlicher Reinigung inklusive mit Aceton eingelassen und mit zwei Holzbrettern und Zwingen in das Sika gepresst. Ich vertreibe mir die Zeit mit einem erneuten Aus- und Umräumen der Werkstatt. Der Gasgrill geht von Bord, das Anschlussventil war praktisch wegkorrodiert. Zwei Kisten mit zu verscherbelndem Zeug  werden erst einmal zwischengelagert. Am Ende sieht es schon etwas übersichtlich aus. Und es kommt, wie es kommen muss. Es beginnt zu regnen. Unsere neu verklebte Luke besteht den Dichtigkeitstest, wer hätte das gedacht. Dafür tropft es über der Küche unter der Luke, die vor zwei Tagen dem Wasser aus Eimer und Schlauch widerstanden hatte. Das verstehe wer will.

30.05.2009 Samstag

Heute ist wieder Holztag. Rund um den Mast soll eine Verkleidung den Kabelsalat verdecken. Vier Holzklötzchen dienen als Anstandshalter und Befestigungspunkte für die Holzplatten. Wir haben natürlich kein Holzklötzchen, welches dick genug wäre. Zwei, bzw. drei werden zusammengeschraubt. In zwei Holzplatten wird grob das Halbrund des Mastes geschnitten und dann durch wiederholtes Anlegen, Anzeichnen  und Feilen die exakte Mastform abgebildet. Holzplatten anschrauben, zwei Lichter an die vorderen Holzplatten schrauben und fertig. Klingt einfach, dauerte aber den ganzen Tag. Zum Beispiel, weil es schwierig war, die Kabel für die Lampen hinter der Verkleidung zu den Öffnungen in der Verkleidung in die Lampen zu fummeln.

29.05.2009 Freitag

Nachdem ich mit Maria schon einige Tage wegen der Bezahlung der Metallarbeiten und des Liegeplatzes im Kontakt war ist es heute soweit. Unser Vertrag wird bis Ende September verlängert. Das kostet nur 100 € mehr als Mai und Juni alleine. Wir hoffen natürlich, schon etwas eher auslaufen zu können. Andererseits haben wir jetzt kaum mehr Zeitdruck für unsere Arbeiten, die ja täglich mehr zu werden scheinen.

Einkaufen ist da eine willkommene Abwechslung. Wieder wird auf Vorrat gekauft. Das wir nur 5 Leute im Bus sind verhindert nicht, dass der Kofferraum erneut überquillt. Die Schweizer von der Guana wollen ihre verrostete griechische Campinggasflasche umtauschen. Damit haben sie beim Grand Basar keinen Erfolg. Am unteren Rand muss man die Schrift lesen können, sonst geht gar nichts. In Griechenland hatten sie ihre neue Flasche füllen lassen wollen. Es ging nur ein Tausch und jetzt sitzen sie auf dem verrosteten Trum. Die Alternative ist einfach. Eine neue Flasche kaufen (75 €) und füllen lassen (20 €). Das Geschäft des Tages für den Grand Basar. Kurt leiht sich später Flex und Topfbürste, befreit die alte Flasche vom Rost und verpasst ihr einen neuen Anstrich. Tatsächlich ist eine Schrift zum Vorschein gekommen. Wir bereiten die Taufe unseres Schiffes vor. Die Fläche wird zunächst abgewaschen. Während sie trocknet versuche ich, das Leck im Fenster über der Küche zu lokalisieren. Erst lass ich langsam drei Eimer Wasser darüber laufen und als dies nichts bringt halte ich den Wasserschlauch 10 Minuten drauf. Kein Wasser kommt durch. Da will uns wohl jemand verarschen!! Auf jeden Fall bleibt die Verkleidung herunten, dass wir die Sache im Auge behalten können.

Die Namensgebung geht in ihre entscheidende Phase. Wenn nur die Gebrauchsanleitung nicht so blöd formuliert werden. Trägerfolie, Schutzfolie, Silikonfolie, xy-Folie wann wie abziehen??? Der Namenszug wird zunächst mit Klebeband an seinem Platz fixiert. Dann wird er in seine einzelnen Buchstaben zerschnitten. Schutzfolie abziehen und frei von Luftblasen und Falten aufkleben. Ich zeih die Folie ab, Carola sorgt mit der Rolle für gute Haftung. Je weiter wir uns weg von der Badeplattform zum frei über dem Wasser befindlichen Mittelteil kommen, des do ungemütlicher werden die Körperhaltungen. Nun langsam die Trägerfolie abziehen und unser Schiff hat wieder einen Namen. Der Heimathafen Riedering ziert sich, an die Bordwand gebracht zu werden, muss dann aber doch klein beigeben. Wollten sich die Buchstaben tatsächlich lieber an der Trägerfolie bleiben als auf der Bordwand kleben. Nach der Müllentsorgung wird noch etwas an der gestrigen Holzarbeit nachgebessert und das war’s dann.

Nachts bei Mondschein erfolgt die offizielle Taufe durch Carola mit Sekt und Sprüchlein.

Die Nacht selbst wird wieder ungemütlich. Sturm aus Nordost lässt alle Festmacher ächzen. Wenigstens bringt er keinen Regen mit sich.

 

28.05.2009 Donnerstag

Ein deprimierender Tag. Obwohl er ganz harmlos begann. Der Himmel war nicht so klar und blau wie die letzten Tage, weshalb Aktionen zurückgestellt wurden, die eine längere regenfreie Zeit benötigt hätten. So kamen die Holzarbeiten an die Reihe. Die Verkleidungen für die Kabel im vorderen Salonbereich stellten kein größeres Problem dar. Schwieriger war die Verkleidung um den Mast und die Kabeldurchführungen. Um drei 1,5 cm dicke Holzklötze übereinander in die Decke zu schrauben hatten wir keine Schrauben, die lang genug waren. Klötzchen wurde auf Klötzchen geschraubt. So ganz zufällig viel dabei mein Blick auf das Radarkabel. Dieses hatte einen älteren, 2 cm langen Schnitt. Das innen liegende Drahtgeflecht war schon grün korrodiert. Es war natürlich genau der Kabelabschnitt, der oberhalb der Schnittstelle mit 28 Lüsterklemmenverschraubungen in den Mast führte. So ein Kabel durch den Mast fädeln ist sicher das reinste Vergnügen. Wenigstens wissen wir jetzt, an was es liegen könnte, wenn das Radargerät nicht funktioniert. In einer Regenpause erledigen wir Kleinkram im Schiff und als Abschluss, um das Zeitfenster bis Arbeitsschluss zu überbrücken, säge ich Holzleisten zurecht, die ein Verrutschen unseres Lattenrostes verhindern sollen. Für die Kojenfläche war er zu lang, dafür fehlte es in der Breite.

Als Carola beim Duschen ist fängt es mit einem Schlag an zu stürmen. 7 –  Bft. erzeugen einen richtigen Seegang. Ich schaffe es etwas später nicht mehr, trocken von Duschen zurück zu kommen. Wenn das nur das einzige Feuchtigkeitsproblem gewesen wäre. Beim eigentlich nur pro forma gedachten Kontrollieren der Fenster und Luken stellen wir Wassereintritt an mindestens 6 Stellen fest. Der fehlende Teppich hat den Nachteil, dass das Wasser gut fühl- und manchmal auch sichtbar über das Topcoat läuft und sich nicht mehr im Teppich verliert. Der Vorteil ist natürlich, dass wir den Wassereintritt jetzt tatsächlich wahrnehmen können. Dass irgend so was mit der Dichtigkeit nicht in Ordnung sein musste, war eigentlich klar. Die Verfärbung der oberen Holzumrandung hätte uns schon viel eher stutzig machen sollen. Wie wir das Problem lösen werden, wissen wir noch nicht. Unsere bisherige Planung zum Abdichten reichte nur für die bislang bekannten 14 undichten Fenster und Luken. Die jetzt aufgetretenen zusätzlichen undichten Stellen überfordern uns etwas.

Wenigstens ist es kein Dauerregen. Um 22.00 Uhr blitzen die Sterne, als sei nie etwas gewesen. Nur in den Bergen im Süden blitzt es weiter.

27.05.2009 Mittwoch

Heute sollen die Kabel im Salon verkleidet, wobei mir gerade noch rechtzeitig eingefallen ist, dass ich eine Verkleidung schräg verlegen muss, um nicht mit einem (geplanten) Widerlager für den Biminibogen zu kollidieren. Das wäre der Plan gewesen. Da parallel Carola unsere Bücher in ein Verlies des Kammerls schichten sollte, wurden erst einmal wieder Kisten geschleppt. Und wäre es nicht sinnvoll, gleich noch die Wolle in einem Sitzfach zu verstauen? Und wäre es nicht sinnvoll, gleich die Seekarten im anderen Verlies des Kammerls zu lagern? Und wäre es nicht sinnvoll, die übrigen Kisten “thematisch“ zusammenzufassen, bzw. zu ordnen? Auf diese Weise wandern am Schluss fünf Kisten in den Altpapiercontainer, der Platz auf den Betten in den zwei Kabinen ist deutlich mehr geworden, das Kammerl ist relativ voll und es ist schon wieder Nachmittag. Jetzt auf jeden Fall erst noch schnell die Algen um die Ventileinlässe entfernen. Beim anpumpen haben wir diese schon ins Innere gesaugt. Beim ersten Blick im Wasser schwimmend an die Bordwand überfällt mich das Grausen. Es haben sich schon Seepocken angesiedelt. Freundlicherweise nur an der Wasserlinie. Fast alle sind erst so groß, dass ich sie mit meinem Pseudokettenhandschuh abstreifen, bzw. zerbrechen und abstreifen kann. Der Kettenhandschuh ist kein richtiger, sondern eine Billigversion. Er wird wohl nicht viele solche Einsätze überleben. Die Sicht war wieder eingeschränkt, was zunächst egal war, da ich wie gesagt an der Wasserlinie kratzte. Es ist erstaunlich, wie viel unterschiedlicher Bewuchs sich an einem Schiff entwickeln kann. Einmal waren die Seepocken richtig dicht und fest angewachsen, dann wieder lediglich vereinzelt und leicht zu lösen. Ein anderer Bereich war nur mit langen grünen Algenfäden bewachsen. Das Schmankerl waren dann Ruderblatt und Saildrive, die Muschelsucher hätten Ihre Freude gehabt. Handweise habe ich die Miesmuscheln weggepflückt. Letztlich blieb nur der Griff zur Spachtel. Das erinnerte mich dann irgendwie ans Teppichabkratzen. Zum Glück ließ sich alles relativ leicht lösen. Der Saugnapf aus dem Westfalia-Katalog, eigentlich zum Ausbeulen von Blechschäden gedacht, war eine große Hilfe. Festgesaugt konnte ich mich mit ihm leicht an einer Stelle halten, auch unter Wasser. An der linken Propellerwelle gab es eine weitere Überraschung. Erst war es nur ein dünner Faden, den ich wegziehen wollte. Daraus wurde eine Leine, die ich in zahlreichen Versuchen mit mal mehr, mal mit weniger Gewalt von der Welle wickeln konnte. Zwei Meter lang war sie. Das hat wie üblich länger gedauert als geplant und war somit die letzte Aktion des Tages. Abgesehen davon, dass ich sie ab sofort wöchentlich wiederholen werde und morgen nachgebessert werden muss. Keine schönen Aussichten. Die Außendusche kann den Geruch nicht abspülen und der ist nicht sehr angenehm. Wenigstens hat uns die Polizia di Finanza nicht behelligt. Die mussten mit ihrem Schnellboot gerade dann mehrfach an uns vorbeifahren, als ich mich im Wasser tummelte.

Der Abend bringt auffrischenden Wind ohne große Abkühlung. Um 04.00 Uhr wird die Nachtruhe gestört. Es tröpfelt. Aufstehen, Moskitonetze abbauen, Fenster schließen. An Deck stehend spüre ich zwar Regentropfen, gleichzeitig sehe ich über mir die Sterne. Als es später noch mal kräftiger schauert erweist sich das Verschließen aller Schiffsöffnungen als die richtige Entscheidung.

26.05.2009 Dienstag

Großeinkaufstag. Wir wollen es ausnutzen, dass wir eine Transportmöglichkeit vom Schiff zum Geschäfthaben. Deshalb wird ab sofort auf Vorrat eingekauft, Z.B. Wasser, Nudeln und Bier. Um dies leichter aufs Schiff zurück zu bringen nehmen wir gleich die Lastkarre mit zum Auto. Wir sind nicht die einzigen mit dieser Idee, bei der Rückfahrt ist das Auto schwer beladen.

An Bord wird die Arbeit von gestern fortgesetzt. Im Kammerl werden alle Stromleitungen mit Holzleisten verkleidet. Alle bis auf eine. Um die Leiste an ihrem endgültigen Platz anschrauben zu können. Muss erst noch ein undichtes Fenster zulaminiert werde. Und das ist eine Aufgabe, die zurückgestellt wurde. Carola setzt das Streichen der verbliebenen GFK-Ränder fort. Da so nah am Holz kein Schleifen mit der Topfbürste möglich war, überstreicht sie viel Teppich, was immer das Ende des Pinsels bedeutet. Derweil schleife ich den Farbauftrag über dem alten Schiffsnamen nochmals mit der Maschine ab. Das ist so ein Schmarrn, was in den ganzen Büchern steht. Streichen, Schleifen, Streichen, Schleifen und so fort und Schleifen immer mehrfach mit feiner werdender Körnung. Geschliffen sieht es nicht besser aus als ungeschliffen. Und der neue Farbaufstrich ist mit dem Schleifen auch wieder dünner geworden. Gaitano kommt mit seinem Marinamotorboot vorbei und bringt uns den Biminibügel für das Cockpitdach. Diesmal passt er. Zwischendurch baue ich noch eine Schrankrückwand ein. Zum Einbau des Gefrieraggregates war ein 50 x 50 cm großes Loch in eine Schrankrückwand gesägt worden. Die Einlegeböden des Schrankes waren dadurch unbrauchbar, weil alles hinten runter fiel und auf Nimmerwiedersehen in den Tiefen des Schiffsrumpfes verschwand. Dass wieder akrobatische Verrenkungen nötig sind, um das Holz anschrauben zu können, versteht sich von selbst. Eigentlich wollte ich dann ins Wasser gehen. Der Algenbewuchs der Rümpfe hat durch die Wärme und den Wasseraustausch so zugenommen, dass es schon zu den Toilettenabflüssen grün rein wächst. Aber genau heute zeiht ein Gewitter genau in unsere Richtung. Über uns löst es sich dann (fast) wieder auf. Ein paar Tropfen, ein bisschen stärkerer Wind, das war’s. Die Luft ist hinterher noch wärmer statt frischer.

 

25.05.2009 Montag

Holzarbeiten sind geplant. Los geht es allerdings mit dem undichten Wasserhahn in der Küche. Beim Herausziehen ergießt sich eine schwarze Brühe über die Spüle. Der Hahn hat drei Vertiefungen für Dichtungsringe. In einem ist kein alter Dichtungsring sondern die Reste von etwas, das einmal Sikaflex gewesen sein könnte. Ich ersetze alle Dichtungen, der Hahn ist immer noch undicht. Es sieht aus, als wäre er einzeln nachgekauft worden und zu klein. Mit dem Lukenrahmen für das Kammerl geht es weiter. In einem Aufwaschwerden im Anschluss alle Lukenrahmen zusätzlich mit Schrauben an der Decke befestigt. Parallel schleift Carola die Gelcoatausbesserungen und den Farbauftrag über dem alten Schiffsnamen. Innen will ich das Kammerl soweit herrichten, dass es eingeräumt werden kann. Das beginnt mit dem Rückbau der Elektrik. Da marode Kabelenden und irgendwo eingerissene Kabel die Regel sind dauert das natürlich länger als gedacht. Ich komm gerade noch dazu, die Holzleisten zurecht zu sägen, welche die Kabel einmal verkleiden sollen. Aus Norden zieht ein Gewitter auf uns zu, löst sich aber über uns auf. Nichts wars mit der Abkühlung. Dafür haben die Duschen kein warmes Wasser. Das ist bei der Hitze verdampft.

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