Habanera

Große Fahrt in kleinen Schritten

24.05.2009 Sonntag

Carola ist damit beschäftigt, sämtliche noch frei liegende GFK-Flächen, die ich nicht mit Topcoat erreichte, zu streichen. Ich erledige die stillen Holzarbeiten. Die Sitzleisten werden angeschraubt und die Löcher zuvor mit Silikon gefüllt. Die Lukenverkleidungen folgen. Dabei müssen die alten Lukenrahmen wieder angeschraubt werden, wobei für jedes Loch eine andere Schraube nötig ist. Jedes vorgebohrte Loch hat eine andere Größe. Nachmittags radle ich kurz in der Anlage zur Kanaleinfahrt. Ob die inzwischen breit genug für unseren Kat ist lässt sich nicht erkennen. In der Anlage ist richtig was los. Wohl in Erwartung vieler Leute wird trotz Sonntag fleißig gearbeitet. Von einer ganzen Mannschaft wird Gras gemäht und weggebracht. Der Strand wird von einer Planierraupe vom Dreck befreit, dieser wird einfach ins Meer geschoben. Am Strand selbst sind etwa 40 Leutchen verteilt, die in der Sonne braten, meist ohne jeden Sonnenschutz.

 

23.05.2009 Samstag

Diesmal sind wir auf Nummer Sicher gegangen und von Haus aus erst um 06.00 Uhr aufgestanden. Nach dem üblichen Umräumen wird die erste Farbe an die Wand gebracht. Sie lässt sich schön verstreichen, bleibt an der Wand und ist weiß. Was will man mehr. Um auch dem abgeschliffenen GFK in den Verliesen eine neue Schutzhülle zu gönnen, krieche ich wieder tief hinein. Belohnt werde ich mit einem Lösungsmittelrausch erster Klasse. Gerade als ich fertig damit bin und den Pinsel an Carola übergebe, tauchen die Schweißer auf. Zumindest einer, begleitet von Gaitano. Der hintere Biminibügel passt, wenn auch nicht auf den Millimeter. Der vordere ist zu breit bemessen. „Modificare“. Trifft sich gut, da ich beim Ausmessen den Platz zu berücksichtigen vergessen habe, den wir für die Kurbel der Winschen auf dem Cockpitdach benötigen. Da hätten wir uns beim Kurbeln sauber die Finger am Bügel gestoßen. Um unserem Schiff endlich einen Namen geben zu können, wird die Fläche, auf die der alte Name gemalt war, nochmals abgeschliffen und ebenfalls mit weißer Polyurethanfarbe gestrichen. Beim Abschleifen des alten Namens hatte ich stellenweise etwas viel vom Gelcoat weggenommen. Im Gegensatz zu innen bleiben hier beim Auftragen mit der Rolle die Bläschen auf der Fläche bestehen und ich muss mit einem Pinsel nach streichen. Herbert, kannst Du mir dieses unterschiedliche Farbverhalten innen und außen erklären?? Der Rest des Tages wird mit Holzarbeit verbracht. Die Holzverkleidungen für fünf Luken warten auf ihre Vollendung. Wir basteln sie aus Teilen der alten Deckenverkleidung, die wir bisher immer wieder von einem Eck in das andere räumen durften. Sie waren so groß, dass sie nicht in die Vorschiffskammer passten. Der größte Rahmen ist 80 x 80 cm groß. Zuerst wird ein Holzstück in der Form des zukünftigen Rahmens ausgesägt. Dieser wird von innen an die Luke gehalten und von außen wird am Rand der Öffnung die nächste Sägelinie angezeichnet. Man darf nicht vergessen, etwas mehr wegzusägen, dass die Öffnung tatsächlich groß genug ist, um die nach innen gezogene Rumpfwand zu umschließen. Dann wird noch mal gesägt und innerer und äußerer Rand werden glatt geschliffen. Weil die Stichsäge gerade zur Hand ist werden noch die Leisten für die Sitzflächen im Cockpit gekürzt, da die Fußplatte des Biminibügels Platz benötigt. Noch die entsprechenden Löcher gebohrt und das wars für heute. Morgen am Sonntag folgt dann die „leise“ Arbeit. Ein versuch am Abend, bzw. in der Nacht, die relative Kühle draußen zu genießen, wird rasch abgebrochen, da ein paar Mücken doch deutlich länger aktiv sind. Nix mit kein Stechen nach Sonnenuntergang. Auch beim Einschlafen stört uns eine Mücke, die trotz aller Schutzmaßnahmen einen Weg ins Schiff gefunden hat. Sie und eine zweite werden erlegt und dann ist Ruhe im Schiff.

Am Betonufer gegenüber werden seit einigen Tagen jeden Vormittag von einem tapferen Mann Miesmuscheln geerntet. Er holt mit einem Drahtkorb die Muscheln aus dem Wasser, wirft alle an Land und sortiert sie aus. Die meisten fliegen zurück ins Wasser. Nachts kommen dann die „Illegalen“, die mit Taschenlampe und ganz leise sich ihren Teil der Muscheln holen.

22.05.2009 Freitag

05.00 Uhr Aufstehen. Leider für nichts. Nach dem Abkleben des Kammerls wollten wir mit der an Bord gefundenen Farbe die letzten nackten GFK-Wände streichen. Welch Überraschung, beide Farben lassen sich nicht mehr verarbeiten. Sie waren wohl doch etwas zu alt. Und womit kriegen wir jetzt die Wände gestrichen??? Farbe muss her. Aus Sibari vom „Grand Basar“ oder dem Minibaumarkt hinter dem Supermarkt? Oder vom Miele in Cazanzaro? Oder noch Topcoat schicken lassen? Auf das am nahe liegendste kommen wir zuletzt. In der Schiffswerft der Marina nachfragen. Ich muss zwar auf Gaitano den Chef warten, aber der bedient mich aus einem umfassenden Farbenangebot. Ein ganzer Container mit Farbe steht da rum. Zum Streichen ist es inzwischen zu warm. Zudem steht Einkaufen in Sibari an. Cornflakes sind alle, unsere Lieblinssemmeln sind nur verkohlt zu haben, usw. Das sind die richtigen Voraussetzungen, um noch unentdecktes Gebiet in der Werkstatt zu erkunden. Haufenweise Ersatzteile für den Innenborder tauchen auf, für den alten natürlich… Manche mit Datum 1987. Und Ersatzteile für den nicht mehr vorhandenen Generator. Und Epoxy und Polyesterharz, dem Anschein nach ein ähnlicher Jahrgang wie die Farben, die uns heute schon so enttäuschten. Die logische Konsequenz, Entsorgung. Drei Müllsäcke wandern von Bord. Besonders erfreut hat mich ein Wiedersehen mit einem alten Freund. Der Schrank war mit Veloursteppich ausgekleidet. Das war allerdings nicht der Höhepunkt des Tages. Der fand sich unter dem Teppich. Die Gasleitung aus Kupfer. Oder das, was noch davon übrig ist. Die Feuchtigkeit des Teppichs hat sie in einen grünen Strang verwandelt. Ob unter der oxydierten Schicht noch Kupfer ist, wollten wir nicht durch Abkratzen überprüfen. Wie soll man eine solche Gasleitung austauschen? Sie verläuft gebogen und um Ecken durch die GFK-Wände. Kann man Kupferrohre um die Ecke schieben?? Positiv war die Plastiktüte mit den Seeventilen und den Ersatzgriffen für die Luken. Und die Gewichtsreduktion im linken Heck. Im Gegensatz zu Gaitanos Ankündigung von heute Vormittag kamen die Biminirahmen-Jungs heute nicht vorbei. Das wird wohl nächste Woche werden.

 

21.05.2009 Donnerstag

Und wieder einmal stehen wir um 05.00 Uhr auf, um einen romantischen Sonnenaufgang zu genießen. Nur die Bauwerke im Vordergrund verderben das Schauspiel. Wie auch die Aussicht auf die geplante Arbeit. Dabei ist es heute übersichtlich. Das Topcoat geht zu Ende. Die letzten Reste aus der Tonne gekratzt ergeben gerade 4 Töpfe zum Verstreichen. Das reicht natürlich nicht für das ganze Kemmerl, nicht mal für den größten Teil. Wie um uns zu verhöhnen lässt sich das Topcoat ohne Probleme verstreichen. Da es inzwischen trotzdem sehr heiß geworden ist, wird das Streichen der restlichen Wände mit Farbe auf morgen verschoben. Es folgt Kleinkram, der Zeit kostet, aber erledigt werden will. Die neue Trittleiste (Dank an die Haarer Holzwürmer) wird nach drei Tagen montiert. Zuvor hatte ich behelfsmäßig etwas Topcoat auf die freiliegenden Glasfasern geschmiert. In Erwartung der Bügelkonstruktionen für das Bimini demontiere ich einen Handlauf  und eine Schiene, in welche die alte Biminiplane eingezogen worden ist.  Die zurückbleibenden Löcher und einige mehr werden mit Gelcoat abgedichtet. Dass ich zweimal Gelcoat anrühren musste, weil das erste Dank zu viel Härter zu schnell verklumpte war ja klar. Es folgt das Anschrauben der Fensterrahmen. Die alten Löcher werden aufgebohrt und es zeigt sich, dass alle Schrauben durch das Deck gingen, was insofern kein Problem sein sollte, dass an diesen Stellen außen Plexiglas mit dick Sikaflex aufgeklebt ist. Vorsichtshalber schmiere ich doch Silikon in und um die Löcher. Dass bei dieser Aktion wieder alles umgeräumt werden muss war auch klar. Zumindest einmal Umräumen spar ich mir, da ich im Navieck gleich bei dieser Gelegenheit das Topcoat, welches ich aufs Holz gesaut habe, abkratze. Dort, wo das Holz der Wandverkleidung an die Decke geht, bzw. früher an den die Wand bedeckenden Teppich, ist es morsch und angefault. Eine weitere Bestätigung für die Notwendigkeit unserer Teppichvernichtungsaktion.

 

20.05.09 Mittwoch

Es tat richtig gut, heute länger als 5.00 zu schlafen, was ich gleich bis kurz vor 8.00 ausgenutzt habe. Mein vorbildlicher Herr und Meister hat es nicht so lange ausgehalten und sich mit dem Laptop beschäftigt. Heute stand das Ausräumen unseres Separees an erster Stelle. Gerade als Michi seinen Verdauungsspaziergang machte, versammelten sich gleich 3 Italiener vor dem Schiff und wollten den Capitano sprechen. Unsere Schweißer, die wir ja eigentlich am Samstag erwartet hatten, waren endlich da. Michi ließ glücklicher Weise nicht lange auf sich warten und schon wurde gemessen und gefachsimpelt, was sich von meiner Warte aus sehr lustig anhörte. Michi verstand einiges vom Italienisch, dafür sprach von ihnen keiner ein Wort Englisch. Der Jüngere von ihnen hat es lieber mit Deutsch versucht. Nun sind wir natürlich tierisch gespannt, was dabei herauskommt. Wir haben auch keine Ahnung, wann sie wiederkommen. Warten wir`s halt ab. Nach dem anregenden Besuch, schwang sich Michi aufs Radl und fuhr nach Sibari um den verpassten Einkauf halbwegs nach zu holen. Nudeln und Soße waren von Nöten. Welch Heldentat, bei den Temperaturen. So ganz langsam überkommt mich doch der Fleischhunger, mal sehen, wie lange ich es noch aushalte, bis ich anfange von Steaks zu träumen. Beim Ausräumen des Separees kam unter anderem eine Menge Winterkleidung zum Vorschein. Noch vor 3 Wochen wären wir heilfroh drum gewesen und nun mussten wir uns überlegen, wohin damit. 2 Taschen haben wir voll gepackt. Auch die Bettdecken, die wir noch vor kurzer Zeit brauchten, konnten abdanken und wurden in Vakuumbeuteln versenkt. Erstaunlich viel Zeug hat heute seinen, zumindest vorläufigen Platz gefunden, so dass 2 Kartons und eine Plastikbox geleert wurden. Außerdem hängen Uhr und Vorhang wieder an ihrem Platz. Die Schrauben der Haltegriffe wurden nachgezogen und die Wassertanks gefüllt.

Vormittags war es vom Meer her so windig, dass wir unsere Sonnenschutzplane wieder abbauen mussten. Die Hitze hat der Wind allerdings sehr erträglich gemacht. Der Übergang von Winter auf Sommer war diesmal für uns etwas abrupt. In Deutschland noch Schnee, hier zunächst Frieren, zumindest nachts und dann auf einmal, praktisch ohne Übergang, Hitze mit über 30°.

19.05.2009 Dienstag

05.00 Uhr aufstehen. Anstrich Cockpit zweiter Teil. Natürlich läuft nichts wie geplant. Die Farbe will nicht trocknen, obwohl wir letztlich allen Sonnenschutz entfernt haben und das Thermometer über 30° anzeigt. So müssen wir mit dem zweiten Anstrich warten und die Einkaufsfahrt fällt ins Wasser. Es folgt der hoffentlich erfolgreiche Versuch, die Handgriffe innen über den Niedergängen wasserdicht anzuschrauben. Weil das Silikon gerade zur Hand ist, wird noch die undichte Schraube der großen Cockpitluke damit versorgt. Wieder eine bootsbauerische Meisterleistung der Werft. Die Luke wurde so platziert, dass das Bohrloch für die Schraube nicht im um die Luken dünn laminierten Bereich das Deck durchbricht sondern an der Grenze zur Decke in Sandwichbauweise. Dadurch stehen natürlich Schraube und Beilagscheibe schief. Dass es durch die Schraube nass rein kommt dürfte schon von uns jemandem aufgefallen sein. Aber Papierschnitzel in das Loch stopfen und hoffen dass es dichtet…

Das nächste Projekt, welches Silikon benötigen würde, wäre der Austausch einer gebrochenen Sitzleiste im Cockpit. Statt die gebrochene auszutauschen hat der Vorbesitzer sich die Mühe gemacht, den Bruch mit Epoxy kleben zu wollen. Als dies nicht hielt, hat er noch ein Holzteil mit Epoxy unter den Bruch geklebt. Hat natürlich auch nicht gehalten. Er muss schon sehr schwergewichtige Gäste gehabt haben. Beim letzten Anschrauben der leiste hat er ein tolles Silikon verwendet. Hervorragend klebend. Beim nur mit Stemmeisen möglichen Lösen der Leiste bleibt das Gelcoat am Silikon auf der Leiste kleben, bzw. die oberste Holzschicht der Teak(!!)leiste auf dem Gelcoat. Dafür beginnt das Silikon selbst zu zerbröseln. Die Befestigung der Holzleiste wird daher auf morgen verschoben, da erst die vom Gelcoat befreiten Glasfasern mit Topcoat versiegelt werden müssen.

Wir setzen den Rückbau innen fort. Vorhangstange, Uhr und Kleiderhaken werden wieder angeschraubt. Zuvor muss natürlich das Topcoat durchbohrt werden. Die Schrauben sind nicht in der Lage, sich da durch zu arbeiten.

Während all dieser Arbeiten legt die Mufi Mushkil ab. Martha kam noch extra zum Verabschieden vorbei und vermachte uns ihren kleinen Kräutergarten. Vielen Dank an dieser Stelle für Eure Ratschläge und Hilfen. Und gerade als die Mafi auf die Schleuse zuhält kommt eine Najad von draußen rein.

Am späten Nachmittag ruft uns Maria über Lautsprecher. Ein weiteres Paket von Hildegard. Vielen Dank an Dich!!

Wir haben schon lange nicht mehr über das Wetter berichtet. Hier hält der Sommer Einzug. Tagsüber über 30°. See- und Landwind wechseln sich ab. Nachts und vormittags kommt er von Land, sonst von See. Ausgerechnet am frühen Abend, wenn es besonders heiß ist, rührt sich kein Lüftchen.

 

18.05.2009 Montag

05.00 Uhr aufstehen. Genau so haben wir uns unser neues Leben vorgestellt. Die Sonne aus dem Meer aufgehen zu sehen als hinter Häusern wäre etwas näher an unserem Traum. Ruhiges Segeln über die See ebenfalls und nicht die Aussicht auf einen Kanister Topcoat, der an die Wand will. Der Salon ist einfach riesig. Nachdem vier angerührte Laminattöpfe für das Auftragen des Grundanstriches verbraucht sind, ist gerade mal die Decke bis zum ersten Querbalken gestrichen. Für die zweite Schicht Gelcoat brauchen wir wieder einen Topf mehr und wir beenden die Streicherei. Es folgt ein bisschen Umräumen und ein bisschen Rückbau. Kaum tauscht man die französischen umlöteten Kabelenden gegen deutsche Kabelendhülsen (wie es ein deutsches Buch über Schiffselektrik empfiehlt) schon leuchtet die Lampe über dem Navieck wieder und das Licht im vorderen Salon flackert nicht mehr. Am Abend treibt sich wieder ein Schnorchler im Hafenbecken rum. Mit Neoprenanzug in Tarnfarben und Rucksäckchen mit zwei Antennen auf dem Rücken. Sehr sonderbar.

Beim Email abrufen und Blog aktualisieren krieg ich ein Paket überreicht. Backpulver und Gewürzmischungen von Hildegard. In keinem Geschäft haben wir das bisher gefunden.

 

17.05.2009 Sonntag

05.00 Uhr aufstehen. Wie schon beim Schleifen macht dieser bereich Probleme. Das Topcoat will einfach nicht schnell genug an die Wand. Bald hat es innen 30° und wir brechen das Streichen ab, da das Topcoat schon aushärtet, wenn wir es anrühren.

Nachmittags fahre ich mit dem Rad ans Meer. Ein Fehler. Praktisch kein Seegang, Wind aus der richtigen Richtung um gemütlich nach Griechenland schippern zu können. Und wir sitzen in der Marina und schuften. Deprimierend. Aber auch wenn wir wollten, wir kämen nicht raus. Die Kanaldurchfahrt ist noch nicht weit genug ausgebaggert, dass wir durchpassen würden. Ein paar Kilometer weiter finde ich weiteres Geisterdorf mit lauter unbewohnten Häusern zu verkaufen oder zu vermieten. Im „Zentrum“ ist eine Ansammlung von Geschäften, Bars und Lokalen, bis auf zwei sind alle verrammelt. Dafür ist der Strand recht gepflegt. Nur eine Handvoll Italiener hat sich hierher verirrt. Auf dem Rückweg stellt sich mir kurz eine Kuhherde in den Weg, kurz darauf hüpft eine Schlange von der Straße in die Büsche, als ich mich ihr nähere.

16.05.2009 Samstag

Wir warten auf den Metaller, der natürlich nicht kommt. Da es immer wieder regnet ist Innnenarbeit angesagt. Zum Beispiel Daten auf dem PC sichern und Mails schreiben. Und dazwischen ein bisschen basteln. Abends wird das Navieck für das Streichen vorbereitet.

15.05.2009 Freitag

Einkaufstag. Da auch die Australier und die „Out of the Blue“ heute schon abgefahren sind, ist der Bus nach Sibari fast leer. Ein lustiger Franzose begleitet uns. Zurück an Bord wird aufgeräumt und umgeräumt. Die Bretter über den Sitzbänken werden entfernt, dass der Biminibogen befestigt werden kann. In der Backskiste unter den Brettern stoße ich auf einen Kabelsalat. Die Leitungen von den Solarpaneelen und dem Windgenerator laufen zur Batterie. Sollten sie zumindest. Die Kontakte sind so korrodiert, dass eine Zuleitung der Solarpanelle gänzlich gekappt ist. Erfreulich, dass die Batterien dennoch geladen wurden, wie auch immer. Ich erneuere die Kontakte, schmeiße unnütze Kabel raus und hoffe, dass alles wieder richtig angeschlossen ist. Zwischendurch schaut Peter vorbei und fährt mit uns zu zwei Baumärkten. Ein neues Waschbecken für die Küche und Armaturen für die Bäder und die Küche finden wir bei keinem.

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